Hausordnung

Auch, wenn es uns nur online gibt, haben wir eine Hausordnung, denn im gemeinsamen Umgang sind uns ein paar Regeln sehr wichtig. Ganz im Sinne der Yamas (quasi der offiziellen Verhaltensempfehlung der Yogaphilosophie im Umgang mit anderen), erwarten wir von unseren Schülerinnen und Lehrerinnen folgende Punkte:

 

Ahimsa – Gewaltlosigkeit zu deinem Körper, Geist und im Umgang mit anderen

Geh gewaltlos mit deinem eigenen Körper und Geist um. Yoga bedeutet nicht dich in eine verbrezelte Position zu zwingen. Geh´ sanft mit dir und einem Körper um, hab Respekt vor deinen eigenen Grenzen, tu´ dir nicht weh und ärgere dich nicht, wenn etwas mal (noch) nicht funktioniert. Achte darauf, wie du mit dir selbst sprichst. Am besten liebevoll. In jeder Situation.

Geh auch liebevoll und vor allem gewaltlos mit anderen um. Es gibt immer einen Weg Unmut freundlich zu kommunizieren und wird dann auch sicher besser gehört.

 

Rassismus, Diskriminierung in jeglicher Form, Religionsfeindlichkeit, Homophobie, Sexismus, Obszönitäten, Beleidigungen, persönliche Angriffe und Gewaltverherrlichungen haben bei und auf findmy.yoga keinen Platz. Und da sind wir streng. Betreffende Personen werden blockiert, gelöscht und im extremen Fall an behördliche Stellen gemeldet.

Yoga ist ein „safe space“. Für jede Person.

 

Satya – Wahrhaftigkeit

Bitte kommuniziere ehrlich, aufrichtig und respektvoll mit uns und allen mit denen du über unsere Plattform Kontakt hast. Das bedeutet auch ehrliches, aufrichtiges und respektvolles Feedback von Lehrerin zu Schülerin und von Schülerin zu Lehrerin sowie ehrliche, reflektierte Bewertungen der Lehrerinnen.

Psychohygiene zu betreiben in Form von verbalem Auskotzen kann manchmal wichtig und befreiend sein, diese Plattform ist dafür aber nicht der richtige Ort.

 

Asteya – Nicht stehlen

Nimm dir nicht, was dir nicht gehört. Dazu gehört nicht die Zeit von anderen zu stehlen. Also, sei pünktlich. Als Lehrerin sowieso und plane auch als Schülerin ein, die Stunde gemeinsam mit den anderen zu starten und, falls möglich, auch zu beenden.

Stelle in einer Gruppen-Stunde als Schülerin maßvoll Fragen und nimm nicht die ganze Stunde in Beschlag mit Themen, die nur dich beschäftigen.

Nicht autorisierte Aufnahmen von Livestreams sind verboten.

Die Buchung einer Stunde gilt für eine Person. 

 
Brahmacharyia – Mäßigung

Wissen wann genug ist. Geh sorgsam mit deinen Energien um. Im Leben und in den Yogastunden. Nimm dir Pausen, wenn du sie brauchst und gib Gas, wenn es sich richtig anfühlt.

 

Aparigraha – Nicht anhaften, nicht begehren

Vergleich dich nicht mit anderen. Alles was du benötigst, hast du bereits. Alles was du brauchst, bist du bereits. Vergleiche dich nicht mit dem, was andere können oder tun, sondern maximal mit dir selbst. Und selbst da, beobachte, ohne zu bewerten. Jeder Tag fühlt sich im Körper anders an. Manchmal sind wir superfit, manchmal sind wir todmüde. Sich mit anderen zu vergleichen macht also keinen Sinn. Auch weil jeder Körper anders ist, so wie jeder Charakter anders ist.

 

In diesem Sinne, freuen wir uns auf eine stimmungsvolle Begegnung miteinander!

Namaste!